Herzlich Willkommen auf der Internetseite von Yvonne Leonhardt, staatliche anerkannte Logopädin.

Ich bin Logopädin im Haus StimmLage in Sandkamp, Praxis für Logopädie, Kinesiologie, Coaching und Shiatsu. Gemeinsam mit meinen Kolleginnen bilden wir ein interdisziplinäres Team, das neben der Behandlung von Sprach-, Sprech- und Stimmstörungen ein umfangreiches Spektrum an Behandlungsformen anbietet. Die Verknüpfung der einzelnen Gesundheitsbereiche gibt uns die Möglichkeit, den ganzheitlichen Weg zu gehen und dennoch für jeden Patienten eine individuelle Lösungsform anzubieten.

Die Schwerpunkte meiner Arbeit liegen in der Behandlung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Myofunktionellen Störungen und CMD und in der Behandlung von Patienten mit einem Cochlea Implantat. Für genauere Informationen über diese Behandlungsfelder klicken Sie bitte auf die Bezeichnung.

Bei einer „Myofunktionellen Störung“ handelt es sich um eine Störung der Muskulatur im Gesichtsbereich. Diese ist vor allem durch ein Ungleichgewicht der Zungen- und Lippenmuskulatur gekennzeichnet. Typische Zeichen sind zum Beispiel ein offener Mund, eine interdentale Zungenruhelage, ein offener Biss und ein nach vorne gerichtetes Schluckmuster. Die Zunge drückt dabei bei jedem Schluckakt gegen die Zähne und verformt dadurch die Zahnstellung. Ursachen hierfür können Lutschgewohnheiten (Nuckel, Daumen), mangelndes Training der orofacialen Muskulatur bereits im Kindesalter (z.B. durch zu weiche Kost) und Mundatmung durch häufige Infekte oder Allergien sein. Oft entstehen dadurch Artikulationsstörungen, Kiefer- und Zahnfehlstellungen sowie ungünstige Haltungs- und Atemmuster. Durch nicht behandelte Funktionsstörungen im Kindesalter können sich daraus im Jugend- und Erwachsenenalter Kiefergelenksprobleme verbunden mit Nacken- und Kopfschmerzen oder anderen Symptomen entwickeln. Auch im Zusammenhang mit kieferorthopädischen Behandlungen ist die Normalisierung der Schluckfehlfunktion notwendig, da es sonst nach ab-geschlossener Behandlung wieder zu Zahnfehlstellungen oder anderen Problemen wie einer CMD kommen kann.

CMD

Störungen der Kiefergelenksfunktion werden im Allgemeinen als "Craniomandibuläre Dysfunktionen" (CMD) bezeichnet. Die Symptome der CMD können einerseits lokal im Kiefersystem auftreten (Schmerzen im Gelenk oder an den gelenksführenden Muskeln, Bewegungsstörungen des Unterkiefers mit möglichen Knackgeräusche) oder auch als mögliche Auswirkungen in anderen Regionen zu finden sein (Kopfschmerzen, Schwindel, Ohrgeräusche, Tinnitus, Sehstörungen, Nacken- und Rückenschmerzen, Schluckbeschwerden, Heiserkeit und weitere Symptome). Die Bedeutung des Kiefergelenks liegt einerseits in der oralen Funktion (Kauen, Schlucken und Sprechen), andererseits beeinflusst das Kiefergelenk auch unsere Haltungs- und Atemmuskulatur. Neurologisch betrachtet ist das Kiefergelenk durch die enge strukturelle Verbindung mit der Halswirbelsäule und den darin liegenden Nervensträngen mit anderen Körpersystemen (Gehirn, Verdauungssystem) vernetzt, wodurch sich auch entferntere klinische Symptome erklären lassen. Die Ursachen für Kiefergelenksprobleme können Funktionsstörungen sein wie zum Beispiel Über- oder Fehlbelastungen des Kausystems, Pressen und Knirschen, aber auch die individuellen Lebens- und Ernährungsgewohnheiten und der persönliche Stresslevel spielen dabei eine wichtige Rolle.

Cochlea bedeutet übersetzt „Schnecke“ und ist die Bezeichnung für unser Innenohr, weil die Form des Innenohrorgans an ein Schneckengehäuse erinnert. In der Cochlea wird das, was wir hören in elektrische Impulse umgewandelt. Das Cochlea Implantat (genannt CI) ist eine Innenohrprothese für Gehörlose, deren Hörnerv noch funktionstüchtig ist. Der Schall von Geräuschen und Wörtern wird vom Mikrophon des CIs aufgenommen und wandelt diesen Schall in elektrische Impulse um, durch die der Hörnerv im Innenohr angeregt wird. Der Hörnerv leitet die Informationen weiter bis ins Hörzentrum des Gehirns, in welchem die Informationen entschlüsselt werden. Normale Hörgeräte hingegen verstärken den ankommenden Schall, sie helfen bei nur Schwerhörigkeit.

Eine CI-Versorgung ist angezeigt, wenn trotz optimaler schallverstärkender Hörgeräte kein ausreichendes Sprachverstehen mehr erzielt werden kann.

Ein Cochlea Implantat ist geeignet für Kinder und Erwachsene, die gehörlos oder hochgradig schwerhörig sind und denen herkömmliche Hörgeräte nur wenig oder gar keinen Nutzen mehr bringen. Ebenso profitieren Menschen davon, die durch eine Erkrankung (z.B. Hörsturz) oder einen Unfall ihr Gehör verloren haben.

Nach der Implantation und anschließender Wundheilung beginnt nach ca. 4 – 6 Wochen das Hörtraining, denn das Hören mit dem CI muss neu erlernt werden. Der Höreindruck ist ein anderer als mit einem normalhörenden Ohr und kann anfangs sehr ungewohnt sein. Durch das Hörtraining wird gelernt und geübt, Geräusche, Töne, Wörter, Sätze und Musik wahrzunehmen, zu erkennen, zu unterscheiden und zu verstehen. Dieses kann manchmal ein langer und anstrengender Prozess sein, der aber für die Patienten sehr lohnenswert ist. Die Erfolge sind dabei sehr individuell und hängen von der Art und der Dauer Hörschädigung ab, aber auch von der Motivation und der Bereitschaft zum aktiven und regelmäßigen Lernen.

    Die Inhalte des Hörtrainings sind unter anderem:
  • die Verbesserung der auditiven Wahrnehmung im Alltag (Wahrnehmen, Identifizieren, Unterscheiden, Kombinieren von Geräuschen, Tönen, Worten und Musik)
  • die Unterscheidung von Hintergrundgeräuschen zu Vordergrundgeräuschen
  • die Schulung der auditiven Merk- und Erinnerungsfähigkeit
  • die Verbesserung des Sprachverstehen
  • die Herstellung der Kommunikationsfähigkeit
  • Telefontraining
  • die Beratung für technische Zusatzhilfen

Ich begleite Sie gerne auf diesem spannenden Weg in das neue Hören und finde mit Ihnen individuelle Möglichkeiten, Ihre Motivation zu wecken, um ein bestmöglichstes Hör- und Sprachverstehen zu erreichen.

Durch meine fachliche Spezialisierung auf die funktionellen Zusammenhänge der Gesichts- und Mundmuskulatur, Kiefergelenk, den Schädelstrukturen, der Halswirbelsäule sowie dem Hörorgan mit dem Fachbereich CI biete ich eine individuelle und patientenorientierte Behandlung an.

In meiner Arbeit ist mir eine ausführliche Befunderhebung und eine gemeinsame Zielsetzung mit meinen Patienten sehr wichtig. Durch die Behandlung sollen abhängig vom Störungsbild und individueller Anamnese die physiologischen Abläufe wiederhergestellt oder verbessert werden und gegebenenfalls Schmerzen gelindert werden. 

Die Zusammenarbeit mit den angrenzenden medizinischen Fachbereichen wie Kieferorthopädie, Zahnmedizin, Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde sowie Physiotherapie ist dabei selbstverständlich. Bei der Behandlung mit Cochlea Implantaten findet ein enger Austausch mit der betreuenden Fachklinik und den Technikern / Hörgeräteakustikern statt, um ein optimales Behandlungsziel zu erreichen.

Weiterhin umfasst meine Arbeit die Behandlung von allgemeinen Artikulationsstörungen, Auditiven Wahrnehmungs- und Verarbeitungsstörungen, Dysgrammatismus, Redeflussstörungen (Stottern, Poltern), Rhinophonien (Näseln), Sprachstörungen bei Lippen-Kiefer-Gaumenspalten, Hörstörungen und Sprachstörungen im Zusammenhang mit Behinderungen. In der Diagnostik und Therapie von sprachauffälligen Kindern berücksichtige ich selbstverständlich immer den Gesamtentwicklungsstand eines Kindes. Dabei spielen seine emotionalen, motorischen, kognitiven und sozial-kommunikativen Fähigkeiten eine zentrale Rolle. Die Förderung wird individuell auf das Kind ausgerichtet und findet jederzeit auf spielerische und einfühlsame Art und Weise statt, da nur in einem angenehmen und motivierenden Umfeld gewinnbringendes Lernen möglich ist. 

Bei Interesse und Fragen kommen Sie gerne auf mich zu!

Denke nicht nur mit deinem Kopf,
denke mit deinem ganzen Körper.

Eckhart Tolle

Yvonne Leonhardt

Haus StimmLage
An den Boldwiesen 2
38442 Wolfsburg

Handy: 0160/8480528
Telefon: 05361/ 8912422
Fax: 05361/8912423

Mail kontakt@yvonne-leonhardt.info


Beruflicher Werdegang:
  • 1996 bis 1999 Ausbildung zur staatlich anerk. Logopädin an der Logopäden Lehranstalt der Universität Göttingen
  • nach dem Examen 1999 Logopädin im Zentrum für Entwicklungsdiagnostik und Sozialpädiatrie (ZEUS) in Wolfsburg
  • 2002 bis 2003 Ausbildung zur DELFI®-Kursleiterin in der FABI Wolfsburg
  • seit Anfang 2007 nach der Elternzeit (3 Kinder) im Haus StimmLage als Logopädin tätig
  • Fortbildungen in verschiedenen Bereichen der kindlichen Sprachentwicklungsstörungen (Myofunktionelle Störungen im Vorschulalter, Epilepsie, Language Route, Warnke®-Verfahren)
  • 2014 und 2015 Ausbildung zur CMD Therapeutin CRANIOConcept®
  • seit Anfang 2017 Kooperation mit der HNO Abteilung Klinikum Wolfsburg und dem Hörpunkt – Oberlinhaus Potsdam im Bereich Cochlea Implantat

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I. Informationen über uns als Verantwortliche
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